Guten Morgen

Morgens gönne ich mir erst mal einen großen Kaffee und eine Zigarette. Viellicht bin ich ja eine der letzten überzeugten RaucherInnen.
Ich genieße es, wenn der Rauch aufsteigt, sich in der Luft hin und her windet und zu kleinen Kräuseln kringelt. Eine Räucherung, eine Zeremonie für mich. Zeremonie gefällt mir besser als Ritual.
Ritual ist so abgenutzt und leer. Kaffee, stark und selbstgedrehte Zigaretten, auch stark. Genieße diese Melange aus bitteren Geschmackstönen.
Bitter mag ich sehr. Süß auch aber bitter ist besser. Ach Pampelmusen…..himmlisch.
Davon gibt es auch morgens eine, frisch ausgepresst. Auch das ist eine kleine Zeremonie. Nicht so das auspressen obwohl es ja dazu gehört. Nachdem die flüssige Kraft in ein Glas umgefüllt wurde wird sie voller Hingabe getrunken. Sonne, Energie, Kraft! Und lecker!

Ich lese auch. Und heute morgen habe ich bei Sabrina Fox ( ja, das ist die mit den Engeln)
eine Übung gefunden, die mir sehr gefällt und die ich zu meinen Aufsteh‘ – wachwerd‘ Zeremonien hinzufügen möchte.

Jeden Morgen, gleich nach dem Aufwachen, umarmen wir uns selbst. Wir erfühlen unseren Körper und bedanken uns dafür, dass wir einen Körper haben. Wir sind eine unendliche Seele, die eine menschliche Erfahrung macht, und wir haben uns diesen Körper – so wie er ist – erschaffen. Und obwohl er uns vielleicht nicht „perfekt“ erscheint (was ist schon perfekt?), ist er perfekt für uns als Seele. Wir umarmen uns so, wie wir unseren besten Freund umarmen. Falls wir es beim Aufwachen vergessen, holen wir es nach, sobald wir uns erinnern.

Herzlichst Anna

 

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