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Posts Tagged ‘Anna Schüler’

Kurz zur Info, die Zusammenarbeit mit der Münsterlandschule ist beendet.
Ich bedanke mich bei der Institutsleitung für die gemeinsame Zeit!
Manchmal gibt es Gründe, eine Tür zu schließen.

Aber meine Arbeit geht weiter und das Kind bekommt nun einen neuen Namen:
Fortbildung „Prozessorientierte kunsttherapeutische Begleitung“

Das ermöglicht auch eine gewisse Abgrenzung von der Vielzahl an Fortbildungen zur Kreativpädagogin, in denen teilweise auch Inhalte vermittelt werden, die in der von mir angebotenen Fortbildung nicht vorhanden sind. So werden Keramik und Bastelarbeiten oder auch speziell die Arbeit mit Naturmaterialen, von mir nicht angeboten, obwohl diese Materialen durchaus zum Einsatz kommen können, aber nicht zwangsläufig müssen.

Es wird mehr Wert auf das sich einlassen in die eigene Biographiearbeit und auf die Reflexion gelegt.
Kommunikations und Kooperationsfähigkeit und eine tiefe Liebe zum Menschen in all seinen Facetten ermöglichen es, meiner Meinung nach, diese Fortbildung zu nutzen um effektiv mit Menschen zu arbeiten, sie auf ihrem Weg zu begleiten, für eine Weile…..‘

Außerdem ist mir der malerische Teil sehr wichtig. Die sinnliche Arbeit mit Materialien in der Auseinandersetzung mit unserer Geschichte und dem so entstehenden Transformationsprozes, der in dieser Woche  stattfindet. Mit und in  uns selbst, unseren Möglichkeiten, unseren Träumen, unseren Bedürfnissen.

Es ist wichtig unsere ureigensten Talente, unser wahres schöpferisches SELBST zu entdecken.
Nur dann, wenn wir diesen Teil in uns  zum Leuchten bringen, können wir anderen helfen auch hell zu erstrahlen.

Es gibt diesen schönen englischen Begriff “ I’m here to serve you“ das klingt in Deutsch seltsam….ich bin hier um dir zu dienen….

Aber das ist es was ich aus ganzem Herzen tue,  in meinen Kompakt – bzw Blockfortbildungen und das ist auch das, was ich mir von den Teilnehmerinnen dieser Fortbildungen erhoffe:

Das sie nach der Fortbildung, mit ihren neu erworbenen Erkenntnissen und Fähigkeiten genau das in ihre Arbeit tragen.

Das Bild habe ich auf Pinterest gefunden leider ohne Nachweis auf den Urheber

 

Herzlichst Anna XO

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Der nichts anderes erfordert als Liebe und Hingabe. Meist ist das leichter gesagt als getan. Wir sind oft blockiert von alltäglichen Dingen. Vom Ängsten, Sorgen und Befürchtungen. Und doch oder gerade deswegen suchen wir eine Möglichkeit uns auszudrücken, das zu zeigen was in uns ist, was uns bewegt. Das geht nicht immer mit Worten, manches braucht einen anderen Kanal. Vielleicht nur, um uns zu entspannen, möglicherweise um unsere Seele zu finden und zu zeigen. Und wenn wir dann versuchen kreativ zu werden, zu Malen, zu Schreiben, erwischen wir uns dabei, wie wir beeinflusst werden. Beeinflusst von Bildern, die wir gesehen haben, Texten, Gedichten, die wir gelesen haben. Und wir suchen unsere eigene kreative Sprache. Wir wollen unsere eigene authentische Handschrift finden. Doch dafür müssen wir den sicheren, den bereits ausgetretenen Pfad verlassen, auf dem wir uns bewegen.
Wir wollen Sicherheit, aber die gibt es nicht. Wir trauen uns nicht zu, wild und frei zu sein. Wir fürchten uns davor, wir selbst zu sein. Wir selbst zu sein, bedeutet uns selbst zu kennen, auch unsere Schatten, unsere vermeintlich dunklen Seiten.
Es bedeutet, auch diese Seiten an uns zu lieben. Liebe und Hingabe sind die Zauberworte. Uns zu lieben und sich dem kreativen Prozess hinzugeben.
In meinen Präsenzkursen habe ich immer wieder genau diese Probleme gesehen und das hat mir geholfen die Lösungen zu entdecken. Und es ist immer wieder eine Freude zu sehen, wie die eigene kreative Kraft sich bei jedem durchsetzt, nachdem man die Unsicherheiten abgelegt hat und sich mutig zu sich bekannt hat. Ich fühle mich in meiner Arbeit manchmal wie eine Schatzgräberin.Ich finde soviel Potenzial, soviel heilige Kreativität, die einmal freigesetzt, jeden Aspekt des Lebens durchdringt.
Augenblicklich ist auch bei mir so eine Situation in der Mut und tiefes Vertrauen in die eigene kreative Kraft erforderlich sind. Je mehr ich spirituell arbeite und erfahre wie stark die heilsame Magie des“Kunstschaffens“wirkt, desto mehr erfährt meine Malerei einen Wechsel. ich empfinde mein Tun als kostbarer als zuvor. Es ist nicht mehr „nur“ Kunst. Es ist mehr. Es erlaubt, es erfordert einen zeremoniellen Beginn, eine bewusstere Herangehensweise. Was sich ändern wird, weiß ich noch nicht, es ist ein Prozess, dem ich mich hingeben muss und will.

Herzlichst Anna

 

 

 

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Wir sind zwei. Wir sind drei. Wir sind alle.
Wir sind EINS!

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Bildquelle Lisa Baird via Pixabay

Herzlichst Anna

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Ich mag dieses Foto sehr, das ich auf Pinterest gefunden habe. Ich würde diese Frau sehr gern treffen. Das Bild erinnert mich an meine Kindheit.
Es gibt schöne und weniger schöne Erinnerungen. Diese ist eine der schönen.
Meine Oma war so eine Frau. Allerdings trug sie ihr langes silbernes Haar geknotet. Sie sah Dinge, sie fand Dinge. Ihre Augen waren auf das gerichtet, was uns umgab. Wir waren viel im Wald und sie zeigte mir was es zu sehen gab, was es zu finden gab. Es umgab uns immer ein Anflug von Zauber, von Magie. von tiefem Glauben. Ihre Stärke war beeindruckend und ihre tiefe Liebe zur Natur und zum Leben.
Wir sammelten Kräuter und Eicheln. Wir gingen auch abseits der Wege weil es dort viel spannender war. Ich fühlte mich sicher und geborgen in den Wäldern. War beschützt und behütet von dem Geist der uns dort umgab. Und wie ich hier so sitze und das schreibe, denke ich – was ein Vermächtnis!

Herzlichst Anna

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reiher

Der Reiher gehört nicht zu den Tieren, die mir beim schamanischen Reisen begegnen. Er ist aber mein Begleiter. Ich sehe ihn fast täglich denn er lebt in meinem direkten Umfeld. Ich mag ihn sehr. Er ist ein großer, ein stattlicher Vogel voller Würde. In meinem nächsten Leben will ich ein Reiher sein.
Wenn ich denn da überhaupt mitreden kann….
Würde ich ihn auf einer Reise treffen, ich hätte viele Fragen an ihn. Wie werde ich geduldiger mit mir oder mit anderen wäre eine Frage. Und wie ist es, fast den ganzen Tag nasse Füße zu haben? Wie groß sind die Fische, die man in einem Rutsch herunter bekommt, so als Reiher? Nahrung ist schließlich wichtig aber ob Schlingen so gesund ist? Ich würde ihn fragen wie es ist so hoch am Himmel.
Friedlich segeln muss sehr schön sein. Und was man da alles sieht. Eine Veränderung der Perspektive ist immer gut.  Ich übe mich immer noch in Geduld, keine leichte Übung übrigens. Da kann der Reiher ein guter Lehrmeister sein. Er ist auch ein guter Lehrmeister in Bezug auf das Alleinsein. Nicht Einsamkeit meine ich sondern dieses köstliche Gefühl, mit sich allein zu sein, bei sich, in sich. Der Reiher ist mir sehr nah. Ruhig, der Stille lauschend, den eigenen Gedanken nachspüren. Meinetwegen auch mit nassen Füßen. Manchmal muss man halt Opfer bringen, nur das mit dem Fisch am Stück…?

Herzlichst Anna

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raum

Manchmal reise ich mit meiner Trommel, manchmal auch nicht. Die Verbindung bleibt jedoch, ist immer da. Krafttiere erscheinen und geben Rätsel auf. Überhaupt ist das Krafttier an sich ein Wesen, das in Rätseln spricht. Das macht mir nichts, ich mag Rätsel. Die Überlegungen sind dann mehr oder weniger erfolgreiche Lösungsversuche. Sie lösen Knoten in meinem Hirn. Manchmal auch die im Bauch.
An und für sich ist das Pferd kein rätselhaftes Tier. Es steht für Stärke und Geschwindigkeit. Aber auch für Aufbruch, einen Neubeginn. Altes hinter sich lassen, sich ohne Bedauern verabschieden und den Weg in unbekannte Gefilde wagen. Großreinemachen. Frühjahrsputz. Innenwelten und Außenwelten wollen gereinigt sein. Loslassen und Entrümpeln. Neuausrichten.
Aufsteigen, losreiten, das Pferd übernimmt die Führung und erzählt dir Geschichten. Von der Kraft, der Freiheit und dem Wind in den Haaren. Das Pferd ist ein Zaubersänger, sein Lied berührt und verändert. Es singt das Lied vom Wandern zwischen den Welten. Es führt heim zur wilden Seele und zurück in eine ungebändigte Lebenslust.

 
Herzlichst Anna

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Morgens gönne ich mir erst mal einen großen Kaffee und eine Zigarette. Viellicht bin ich ja eine der letzten überzeugten RaucherInnen.
Ich genieße es, wenn der Rauch aufsteigt, sich in der Luft hin und her windet und zu kleinen Kräuseln kringelt. Eine Räucherung, eine Zeremonie für mich. Zeremonie gefällt mir besser als Ritual.
Ritual ist so abgenutzt und leer. Kaffee, stark und selbstgedrehte Zigaretten, auch stark. Genieße diese Melange aus bitteren Geschmackstönen.
Bitter mag ich sehr. Süß auch aber bitter ist besser. Ach Pampelmusen…..himmlisch.
Davon gibt es auch morgens eine, frisch ausgepresst. Auch das ist eine kleine Zeremonie. Nicht so das auspressen obwohl es ja dazu gehört. Nachdem die flüssige Kraft in ein Glas umgefüllt wurde wird sie voller Hingabe getrunken. Sonne, Energie, Kraft! Und lecker!

Ich lese auch. Und heute morgen habe ich bei Sabrina Fox ( ja, das ist die mit den Engeln)
eine Übung gefunden, die mir sehr gefällt und die ich zu meinen Aufsteh‘ – wachwerd‘ Zeremonien hinzufügen möchte.

Jeden Morgen, gleich nach dem Aufwachen, umarmen wir uns selbst. Wir erfühlen unseren Körper und bedanken uns dafür, dass wir einen Körper haben. Wir sind eine unendliche Seele, die eine menschliche Erfahrung macht, und wir haben uns diesen Körper – so wie er ist – erschaffen. Und obwohl er uns vielleicht nicht „perfekt“ erscheint (was ist schon perfekt?), ist er perfekt für uns als Seele. Wir umarmen uns so, wie wir unseren besten Freund umarmen. Falls wir es beim Aufwachen vergessen, holen wir es nach, sobald wir uns erinnern.

Herzlichst Anna

 

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